Surviving Sajan

Clemens Ratschan / A – Zell an der Pram
Samstag, 17.10., 18:20 h

Der äußerste Norden, wo sich das Ostsajan-Gebirge über 3.000 Meter auftürmt und Flusstäler unberührt ins Nirgendwo führen: Nirgends ist die Mongolei wilder, nirgends sibirischer. Und nirgends schwieriger zu bereisen. Denn die Flüsse entwässern in die russische Teilrepublik Tuwa, ein Grenzübertritt ist unmöglich. Biologe Clemens Ratschan hat trotzdem einen Plan: mit leichten Packrafts den brausenden Fluss hinunter – kurz vor der Grenze das Boot schultern und zu Fuß durch weglose Taiga zurück. Im August 2023 blasen Clemens und sein Reisepartner Jakob mit Herzklopfen ihre Boote auf. Was sie noch nicht wissen: Starkregen hat den Fluss anschwellen lassen. Brenzlige Situationen im Wildwasser und ein harter Rückmarsch durch die Wildnis stehen bevor. Der Vortrag demonstriert auf beeindruckende Weise, was es kostet, eine der letzten echten Wildnisse der Erde auf eigene Faust zu bezwingen.