01 Tanzende Lamas und sprechende Bären
Freitag, 15:00Uhr
1981 hatte er seinen Rucksack gepackt und war nach Südamerika aufgebrochen. Nach 18 turbulenten Monaten gelangte Günter Hane 1983 nach Peru. Er hatte damals keinen blassen Schimmer, wie sehr ihn das Land faszinieren würde, und noch weniger ahnte er, dass sich der Aufenthalt um mehr als 20 Jahre verlängern sollte.
Seitdem hat er in zahlreichen Streifzügen seine neue Heimat Peru durchquert und auf alten Inkastraßen und in den Hochgebirgen Tausende von Kilometern zurückgelegt. Der undurchdringliche Bergurwald diente als ideales Expeditionsgebiet. Im Kreis guter Freunde sollte er vergessene Inkastätten suchen, das ?Paititi? oder ?El Dorado? zogen ihn in seinen Bann. Wenn dabei auch kein Inkagold heraussprang, so blieben doch zahllose Erlebnisse und Begegnungen, darunter nach einem zweiwöchigen Fußmarsch ein ganz besonderer Höhepunkt: Die Teilname am Qoyllur Rit´i Bergfest auf eisigen 5000 Metern, wo er endlich die ?tanzenden Lamas und die sprechenden Bären? traf.






